Sonntag, 22. Februar 2009

Summer break is over ...

sorry, dass mal wieder soviel zeit vergangen ist, ohne dass ich mich hier zu wort gemeldet habe. dabei gibt es doch noch so einiges zu erzählen ...

aber erstmal schulde ich euch ja noch den rest meines summers in Glenorchy:
nachdem ich also meinen letzten arbeitstag hinter mich gebracht und alles gepackt hatte war ich am tag darauf auch schon unterwegs nach queenstown. dort hatte ich noch 2 tage mit einigen activities vor mir, die ich während meiner zeit in glenorchy nicht geschafft hatte, aber unbedingt noch machen wollte. queenstown und umgebung ist nunmal ein outdoor sports paradise und wer weiß, ob ich da nochmal hinkomme. also musste ich natürlich noch soviel wie möglich mitnehmen ;-) so ging es an dem sonntag nachmittag auch gleich auf zum white water sledging mit frogz (http://www.frogz.co.nz/). is irgendwie schwer zu erklären, was das eigentlich genau ist, aber ich versuch's mal: ausgerüstet mit neopren-anzug, helm und schwimmflossen sowie einer art bodyboard gehts auf einen white water river, also einen fluss mit stromschnellen, whirpools etc. (z.b. der roaring meg nahe queenstown). das ganze is zwar recht anstrengend, macht aber wirklich sehr viel spaß und ist auch ziemlich sicher. man sollte halt schwimmen können und sich im wasser einigermaßen wohl fühlen. nach anfänglicher eingewöhnung an board, bewegungsform and kälte des wassers, hat dann auch alles super geklappt und es hätte auch noch viel länger dauern dürfen. zwischendurch gab's noch nen 6m sprung von nem felsvorsprung in voller montur ;-) und viel zu schnell war dann auch alles wieder vorbei. aber ich kann's jedem empfehlen und ich würd's auch jederzeit wieder machen. is mal was ganz anderes und bringt jede menge fun :-)
abends hab ich mich dann noch mit joseph, einem meiner mitbewohner aus glenorchy in queenstown getroffen. von den anderen hatte ich mich schon vorher verabschiedet ...

am montag hatte ich dann nochmal volles programm: morgens stand bungy-jumping auf dem programm und am nachmittag dann whitewater rafting :-)
wer schon in neuseeland - dem geburtsland des bungys - der sollte sich diese möglichkeit net entgehen lassen und mit dem nevis bungy jump (http://www.bungy.co.nz/index.php/pi_pageid/29) gibt es ganz in der nähe von queenstown immerhin einen der höchsten sprünge der welt ;-) somit hab ich mich also an dem morgen aus 134m höhe über dem nevis river in die tiefe gestürzt!!! ein gefühl, das man nur schwer beschreiben kann. für einen kurzen moment raubt es einem den atem, besonders wenn man vorne an der kante steht und kurz vorm absprung ist. danach ist alles auch schon viel zu schnell wieder vorbei. insgesamt hat es sich schon gelohnt, einmal soviel geld in einen bungy jump zu investieren. aber mehr als einmal würde ich das dann doch nicht machen. dafür is es einfach zu teuer ...
so glücklich sah ich übrigens direkt nach dem sprung aus :-) da pumpt wahrscheinlich gerade noch so einiges an adrenalin durch meinen körper ...
am nachmittag ging's dann mit dem bus und in voller wetsuit-montur + helm auf zum rafting auf dem shotover river. die fahrt dorthin war schon mal sehr abenteuerlich, da man mit nem kleinbus ca. 40 minuten auf einer sehr schmalen "straße" tief in den canyon hinein gefahren wird. am ende dieser strecke startet dann das white water rafting auf dem river. perfektes wetter dafür hab ich auf jeden fall erwischt: strahlender sonnenschein und über 25 grad :-) leider konnte ich keine fotos machen, da die kamera das wasser wohl net überstanden hätte. während des raftings saß ich also mit einer bunt gemischten truppe aus 7 leuten (australien, holland, indien) + guide (neuseeland) in einem boot und wir hatten wirklich jede menge spaß. zu beginn der strecke war der fluss noch sehr ruhig und wir konnten so einige manöver ausprobieren, da dann in den stromschnellen sitzen mussten. insgesamt gab es 5 oder 6 kritische stellen und an einer mit 4 rafts direkt hintereinander haben wir dann auch zwei 'besatzungsmitlgieder' aus dem boot verloren ... zum glück ist dabei nichts ernsthaftes passiert und es erging uns damit noch deutlich besser als einem anderen boot, das sich überschlagen und somit insassen aus dem river gefischt wurden mussten. auch da ist alles gut gegangen. und ein boot erwischt es anscheinend immer ... rafting werde ich auf jeden fall wieder machen, wenn sich nochmal die gelegenheit bietet. es hat mir wirklich sehr viel spaß und bei insgesamt 1,5h auf dem wasser ist das auch ein gutes preis-leistungs-verhältnis ;-)
am abend war ich dann noch zum grillen eingeladen, und habe dort nochmal die leute getroffen, mit denen ich silvester in queenstown gefeiert hatte.

am nächsten morgen ging es dann früh auf richtung dunedin. mein bus fuhr um 7:45 richtung dunedin und nach anfänglichen startproblemen (wir mussten noch den bus wechseln) kam ich gegen 12:30 in dunedin an. zunächst einmal ging es dann zurück zu meiner gastfamilie. zum glück hatte ich, bevor es nach glenorchy ging, schon so gut wie alles zusammengepackt. also habe ich alle meine klamotten, bücher, unterlagen zusammengekramt und bin am abend von john und elizabeth noch zu meiner neuen wg gefahren worden. natürlich erst, nachdem ich nochmal mit ihnen dinner gehabt hatte. insgesamt hab ich mich mit beiden wirklich sehr gut verstanden und war meine erste zeit in dunedin in der familie verbracht zu haben. ich werd bestimmt noch das eine oder andere mal bei ihnen vorbeischauen.

wie es also in meiner neuen wg läuft, wie das semester angefangen hat und was mich davor noch beschäftigt hat, folgt dann im nächsten beitrag ...

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