Montag, 12. Oktober 2009

der letzte Eintrag: Bilder endlich nachgeliefert

So, mittlerweile hat es mich ja schon wieder ins ausland gezogen, wenn auch diesmal net ganz so weit. seit 3 wochen bin ich mittlerweile in der schweiz. blog dazu wird in kürze folgen ...

erstmal will ich aber noch meinen nz-blog offiziell abschließen, auch wenn das wohl nicht mehr viele lesen werden ... ;-)
werde auf jeden fall bei picasa noch die fotos der letzten ausflüge hochladen. und damit das kapitel neuseeland endgültig beenden.

fotos findet ihr hier.


LG ...

Mittwoch, 5. August 2009

the US of A

tja, meine zeit in den staaten neigt sich jetzt auch dem ende entgegen. ich hatte echt viel spaß in chicago und konnte nach 4-jähriger abwesenheit endlich mal wieder diese tolle stadt in vollen zügen genießen. einiger meiner leute von damals hab ich auch wieder getroffen!!! und die hochzeit war auch sehr schön ...
dann ging's weiter nach nyc zu angelina, die ich ja auch schon seit fast einem jahr net mehr gesehen hatte. war echt lustig und new york war wie immer laut, dreckig und hektisch, aber trotzdem auch einzigartig und immer interessant.
boston war meine nächste station, dort war ich ein paar tage bei henrike einquartiert, die ich seit gut 2 jahren nicht mehr gesehen hatte. war auch toll, sie mal wieder treffen und ich muss sagen, ich find boston echt sehr schön. mit chicago kann es zwar nicht mithalten ;-) aber dennoch hat boston schon was!!!
die letzten 4 tage habe ich dann in l.a. verbracht, das neben hollywood und beverly hills auch echt ein paar schöne strände (venice und santa monica beach zu bieten hat). l.a. is auch super, hätt ich gar nicht so gedacht. is zwar vieles sehr typisch amerikanisch und alles recht teuer, dennoch mag ich die stadt irgendwie.

so, jetzt wirds aber auch so langsam mal zeit wieder daheim vorbeizuschauen. und dann erstmal gucken, wie es jetzt weitergeht. das studium is ja so gut wie beendet. jetzt folgt die 'zeit danach', bzw. so wie es aussieht erstmal noch ein masterstudium. das leben als student gefällt mir doch einfach zu gut ;-)
werde, wenn ich die zeit finde, die tage mal noch ein paar bilder und impressionen aus nz und usa reinstellen. und dann wird dieser blog wohl auch bald geschlossen ...

LG an alle und ich hoffe, den einen oder anderen bald mal wieder persönlich zu sehen :-)

Samstag, 1. August 2009

17 tage north island, mal was anderes ...

Am 23.06. kann es endlich los in richtung nordinsel. Schließlich hatte ich es bis dahin nicht geschafft, mir diesen teil neuseelands mal genauer anzuschauen, mal abgesehen von den flughäfen in auckland und wellington ... von vielen hatte ich schon vorher gehört, dass die nordinsel längst nicht so schön sein soll wie die südinsel und sicherlich ist die nordinsel landschaftlich schon anders als die south island, dennoch gab es dort sehr viele schöne ecken!!! Insgesamt muss ich den leuten aber zustimmen und sagen, dass mir die south island eindeutig besser gefällt, allein schon, weil dort alles viel weniger besiedelt ist (north: 3 mio. und south: 1 mio. einwohner) und die landschaften einfach einmalig sind. Dennoch hat mir der roundtrip auf der north island sehr gut gefallen.
Zunächst ging es also von dunedin mit dem bus nach christchurch, denn von dort sind die flüge nah auckland einfach viel günstiger. Natürlich war ich auch diesmal wieder mit darinka unterwegs, wir sind das jahr über zu richtigen travel companions geworden und hatten eigentlich auch immer ne gute zeit, wenn wir zusammen unterwegs waren  in auckland angekommen sind wir dann für knapp 3 tage dort geblieben und konnten bei den eltern einer meiner mitbewohrinnen unterkommen. in auckland war zum großteil sightseeing angesagt, somit waren wir gleich am abend noch im sky tower, dem zweithöchsten gebäude auf der südhalbkugel, wenn ich das richtig in erinnerung habe ... bei nacht wirklich ein schöne ausblick auf die city und den hafen. Am nächsten tag ging es zunächst ins auckland museum, dort haben wir dann auch die erste ‚richtige‘ erfahrung mit maori culture gemacht, denn im museum wurden cultural experiences in einer art ‚show‘ (mit traditionellem gesang und tanz) angeboten. Insgesamt sollten wir noch die eine oder andere culture experience auf der nordinsle mitmachen. Insgesamt ist der einfluss der maori auf der nordinsel viel deutlicher sichtbar, da dort auch ein großteil der ‚eingeborenen‘ neuseelands lebt. Nach dem museum sind wir noch zum queen victoria market gegangen, eigentlich um souvenirs zu kaufen. leider war der markt etwas enttäuschend und dort ging nicht viel. Gen abend sind wir noch mit der fähre nach devonport rübergefahren, einem vorort nördlich von auckland central und wirklich sehr schön und eher ruhig im vergleich zur geschäftigen city. Dort sind wir noch auf den mt. Victoria hochgelaufen, von wo man eine sehr schöne aussicht auf die city und drumherum hatte. Leider hatte uns das wetterglück von unserem vorheringe trip mittlerweile verlassen und in auckland war es meist bewölkt und regnerisch, dafür aber auch deutlich wärmer als auf der südinsel (da eben viel weiter nördlich gelegen). Am abend haben wir uns dann noch mit gavin getroffen, mit dem ich den sommer über in glenorchy gearbeitet hatte und der in der zwischenzeit nach auckland umgesiedelt war. War echt cool, ihn mal wieder zu sehen.
Am letzten tag wollten wir eigentlich mit der fähre rüber auf rangitoto island, einer insel, die durch einen vulkanausbruch entstanden ist und noch sehr vulkanisch geprägt ist. Aber diese wurde zu der zeit gerade von irgendwelchem ungezieger ‚befreit‘ und man hatte keinen zutritt zur insel. Also planänderung und stattdessen auf einen anderen ‚vulkan‘ hoch. In auckland und umgebung is das ja kein problem, da es dort insgesamt 48 vulkane gibt. Wir sind also rauf auf den mt. Eden gegangen und haben von dort eine sehr schöne aussicht über auckland genossen. Den krater konnte man dort oben auch ganz gut sehen, obwohl der schon lange von gras überwachsen ist und somit nicht mehr so spektakulär wirkt. Dennoch is der recht breit und tief ...
Am nächsten morgen haben wir dann unseren campervan abgeholt, der für die nächsten 14 tage auto, schlaf-, wohnzimmer und küche für uns sein sollte. Nach dem 10-tages trip im kombi über ostern war der camper reiner luxus und es hat echt spaß gemacht, da man einfach total unabhängig so gut wie überall zum schlafen anhalten kann. Und langweilig wurde uns abends auch nicht, da wir mit tragbarem dvd-player gut ausgerüstet waren und abends filme gucken konnten  und dann ging es auch schon los auf die große reise. Weiß gar nicht, ob ich noch alle stationen in aller ausführlichkeit und mit allen name zusammenbekomme. Denn wir haben wirklich viel gesehen und sind insgesamt über 4,500km in den 14 tagen gefahren. Aber ich werd mal mein bestes geben ;-)

Tag 1:
Zunächst einmal ging es von auckland aus richtung norden (northland) und zwar ein wenig an der ostküste entlang. Leider war das wetter nicht so berauschend. An dem tag haben wir die erste bekanntschaft mit einem kauri-baum gemacht, der größten baumart in neuseeland und wahrzeichen der region northland. Allerdings sollten wir noch viel eindrucksvollere exemplare zu gesicht bekommen. Über whangarei ging es an dem tag noch hoch bis nach waitangi und paihia. Die küstenregion dort heißt bay of islands aufgrund der vielen kleinen inseln, die man vor der küste findet. Allerdings haben wir keine der vielen bootstouren gemacht.

Tag 2:
An dem tag sind wir zu den Waitangi grounds gefahren und haben uns angeschaut, wo der waitangi vertrag unterzeichnet wurde, der das friedliche zusammenleben von briten (bzw. europäern) und maori noch bis heute regelt und so ziemlich das wichtigste dokumente des landes ist. Dort haben wir dann noch die tour über das gelände mitgemacht und somit noch einiges von der geschichte neuseelands mitgenommen. Im anschluss haben wir noch im kauri museum vorbeigeschaut, ein mehrfach ausgezeichnetes museum rund um die geschichte der kauribaumindustrie der region, eine der ersten großen industriezweige neuseelands. Allerdings gibt es diese schon seit mehreren jahrzehnten nicht mehr, da der baumbestand rapide abnahm. Am abend sind wir noch bis hoch nach kaitaia gefahren. Von dort sollte es am nächsten tag bis zum nördlichsten punkt neuseelands, cape reinga gehen.

Tag 3:
Die tour zum cape reinga war wieder einmal geprägt von regen, aber mittlerweile hatten wir uns schon damit abgefunden. Zumindest waren die temperaturen mit teils bis an die 20 grad erstaunlich warm. Nicht umsonst sagt man auch, dass es inder region eigentlich keinen winter gebe. Da scheit auf jeden fall was dran zu sein. Die tour hoch bis zum cape startete zunächst am ninety-mile beach, der zwar nicht ganz neunzig meilen lang, dafür aber etwas über 80 kilometer. Mit dem allrad-antrieb bus ging es dann also direkt über den strand! Typisch kiwi eben probieren die ja gerne mal nen paar ungewöhnliche sachen und der sand ist dort so hart, sodass der sich problemlos als straße nutzen lässt. Und an den meisten stellen is der auch sehr breit. Allerdings mussten wir uns zu beginn doch beeilen, da die flut schon wieder einsetzte und man bis zu einer bestimmten über eine bestimmte stelle hinauskommen muss, um nicht wieder umdrehen zu müssen. Aber unser fahrer hatte alles im griff ;-) was man jedoch nicht von einigen leichtsinnigen touristen behaupten kann. So haben wir an einer stelle ein pkw-wrack im sand gesehen. Da hat wohl einer den sand etwas unterstützt, denn an bestimmten steleln kommt recht gefährliche treibsand vor und wenn man da erstmal drinsteckt, gibt’s kein zurück mehr. Somit is dieses eine wrack auch längst net das einzige am ninety-mile beach. Die tour führte uns dann weiter bis hoch an die nordspitze der nordinsel. Von dort wandern nach glauben der maori die seelen der verstorbenen richtung hawaiiki, dem land ihrer vorfahren (nur mal ein bisschen kultur nebenbei ;-)). Außerdem treffen an der stelle auch die tasman sea (von westen) und der pacific ocean (von osten) aufeinander. Ein bisschen konnte man es sogar erkennen, wo genau die beiden gewässer ‚kollidieren‘. Allerdings sollen die gewässer auch unterschiedliche farben haben (eins grüner und eins blauer als das jeweils andere). Is mir aber nicht wirklich aufgefallen. War auf jeden fall sehr windig dort an der spitze und definitiv ein paar fotos wert ;-)
Zum schluss der tour gab’s noch nen ‚rieseneis‘, denn eine wer eine kugel bestellt, bekommt im endeffekt drei bis vier aufgetischt. War mir wohl net so bewusst, gut, dass ich zwei bestellt hatte  am abend sind wir noch weitergefahren bis nach omapere, einem kleinen küstenstädtchen an der nordwestküste.

Tag 4:
Von dort aus ging es am nächsten tag gleich früh in den waipoua forest, das wahrzeichen northlands mit den größten und eindrucksvollsten kauribäumen neuseelands, tane mahuta (‚god of the forest‘) und noch einem anderen, dessen name mir aber wieder entfallen ist. Tane mahuta ist der größte baum mit über 50m, während der andere der mit dem größten umfang (ca. 17m ist). Beide waren wirklich sehr eindrucksvoll.
Dann ging es wieder zurück an der westküste diesmal bis nach auckland, von wo aus wir nun den ‚rest der nordinsel‘ in angriff nehmen wollten, nachdem die äußerste nordspitze abgehalkt war. Also ging es zunächst an der ostküste zur coromandel peninsula. Dort gab es eigentlich keine nenneswerten stops, nur sehr kurvige straßen, die immer wieder rauf und runter gingen. Denn auf der halbinsel war alles sehr hügelig. Während der doch anstrengenden fahrt wurde man jedoch immer wieder mit schönen aussichten belohnt. Allerdings hat es zum ende des tages wieder sehr heftig geregnet. Auf dem campingplatz, auf dem wir die nacht verbrachten, hatte sich schon alles in einen einzigen sumpf verwandelt ...

Tag 5:
Heute ging es zunächst ein bisschen sightseeing rund um whitianga. Zum einen zum hot water beach, an dem man sich ein loch in den sand graben und wie in einer natürlichen badewanne baden kann. Denn direkt unterhalb des strandes befinden sich heiße quellen mit schön warmen wasser. Leider waren wir zu einer falschen zeit da, weil das ganze nur zwei stunden vor/nach ebbe möglich ist. Also ging es weiter zur cathedral cove, einer gesteinsformation aus sandstein, die auf natürlich weise durch wind, wetter und gezeiten geformt wurde. Wieder mal ein sehr schönes fotomotiv und endlich hat uns an dem tag auch mal wieder die sonne angelacht. Eigentlich zum ersten mal so richtig, seitdem wir aus auckland sind. Dann ging’s weiter mit dem camper in richtung rotorua, eine der schönsten und interessantesten regionen auf der nordinsel. Auf dem weg haben wir noch an einem der höchsten wasserfälle neuseelands (ca. 75m) angehalten. Nach dem vielen regen der tage zuvor war der wirklich sehr eindrucksvoll. Und der ca. 45-minütige ‚aufstieg‘ bis dahin war auch sehr interessant 

Tag 6 und 7:
Rotorua klang schon ‚auf dem paier‘ so interessant, dass wir zwei tage dafür eingeplant hatten. die gegend dort ist sehr vulkanisch geprägt und außerdem befinden sich viele heiße quellen unter der erde, sodass sich in der gegend einige thermalbäder befinden. Ein weiteres highlight rotoruas ist die sehr lebendige maori-kultur, die man in der stadt anfindet. Definitiv ein besuch wert. Am ersten tag waren wir im te puia, eine mischung aus maori culture und geothermal attraction. Dort gab es neben heißen mudpools (das zeug, das für die anwedung von schlammkuren verwendet wird), geysire und jede menge rauchender und nach schwefel stinkender krater in der erde. Eigentlich habe ich die ganze zeit über den schwefelgeruch nicht mehr aus der nase bekommen  nach einer geführten tour im te puia, die uns einige der wichtigsten artefakte, gebäude und die geschichte der maori näher brachte, ging es weiter zum forgotten village. Das ist quasi das pompeii neuseelands nachdem ein vulkanausbruch ein kleines touristenstädtchen ausgelöscht hat. Außerdem wurde dadurch die white and pink terraces (auch als ‚ehemaliges‘ 8. weltwunder bekannt) zerstört. Am abend stand dann eines der highlights des trips an, das maori village mit maori concert, performances und anschließendem hangi. Auch wenn das ganze sehr touristisch ist, war es doch ne sehr interessante erfahrung. Die haben quasi ein maori dorf aus früheren zeiten nachgebaut, zudem gab es viele erklärungen zu sitten, gebräuchen und dem täglichen leben der maori wie es bis ins 19. jahrhundert üblich war. Das anschließende konzert mit traditionellem gesang, tanz und einer art theaterstück war nochmal deutlich eindrucksvoller als im museum. Natürlich durfte da der unter rugby-fans bekannte haka (‚kriegstanz‘) nicht fehlen. Das anschließende hangi ist ein traditionelles festessen, das für ca. 3 stunden in einem natürlichen ofen in der erde gegart wird. Dabei werden heiße steine und das essen (gut verpackt) in der erde vergraben und nach 3 std. wieder rausgeholt. Echt lecker das ganze und ich glaub, ich war noch nie so voll in meinem leben!!! Das tat schon fast weh ...
Am nächsten tag ging es dann in richtung wai-o-tapu, eine der abwechslungsreichsten geothermal areas in der gegend mit geysiren, verschiedenen mudpools, kratern und durch die unterschielichen chemakilien, die dort vorkommen, ist alles sehr ‚farbenfroh‘ (denn in verbindung mit sauerstoff entstehen die verschiedensten farben im gestein). Und da wir irgendwie nicht genug davon bekommen konnten, waren wir noch beim hell’s gate, einer weiteren geothermal area.
Nachdem rotorua im inland gelegen ist ging es im anschluss wieder zurück richtung ostküste und richtung bay of plenty und hawke’s bay. Zunächst einmal bis nach tauranga und maunganui (bay of plenty). Die gegend ist besonders für die kiwiproduktion bekannt und liefert fast 20% des weltweiten kiwiaufkommens.

Tag 8:
Nach der bay of plenty ging es richtung gisborne und napier (hawke’s bay). Auf dem weg dahin haben wir noch halt gemacht auf der kawhia peninsula (halbinsel) und an einem sehr schönen lake. Endlich hat das wetter auch mitgespielt und wir konnten die sonne ein wenig genießen. Leider haben wir den großteil des tages fahrend im auto verbracht. Nach einer landschafltich sehr schönen fahrt kamen wir in napier und haben dort die schöne aussicht auf den ocean von einem aussichtspunkt aus genossen. An dem abend ging es dann noch weiter richtung palmerston north.

Tag 9:
Palmerston north war der südlichste punkt auf der nordinsel sein, den wir erreichten. Leider hat der zeitplan einen abstecher nach wellington nicht zugelassen. Und somit habe ich während meiner zeit hier die hauptstadt nur aus der luft sehen können (dann muss ich wohl nochmal wieder zurückkommen ;-)). Palmerston north ist die studentenstadt neuseelands und soweit ganz nett. Allerdings haben wir dort nur übernachtet und somit am nächsten tag dann auch schon weiter. Von nun an ging es also so langsam aber sicher wieder richtung norden. Und außerdem mal wieder an die westküste der nordinsel. Den tag haben wir auch größtenteils im auto verbracht. Zunächst ging es nach hawera und von dort entland des surf highways (so genannt, da man alle paar kilometer abfahren und an einem anderen strandabschnitt surfen gehen kann) bis nach new plymouth. Dort sind wir noch in eine art museum gegangen, das eher eine mischung aus museum, kunstgalerie, touristeninfo etc. war. War ganz interessant und hat so einiges über die geschichte der region erzählt. In der gegend befindet sich der mt. taranaki (auch mt. Eggmont) national park und natürlich der mt. Taranaki, ein ehemals aktiver vulkan und mit über 2,500m einer der höchsten erhebungen auf der nordinsel. Dort gibt’s sogar ein skigebiet. Aufgrund seines fast perfekt kegelförmigen umriss ist der mt. Taranaki leicht als vulkan zu erkennen und wurde als filmlocation für tom cruises ‚der letzte samurai‘ genutzt. Leider haben wir die spitze nie wirklich zu gesicht bekommen, da uns das schlechte wetter wieder eingeholt hatte und die wolken einfach zu tief hingen.

Tag 10:
Zu beginn des tages haben wir zwei kurze walks im mt. Taranaki national park unternommen in der hoffnung, dass wir den berg eventuell doch noch zu gesicht bekommen sollten, aber leider hatten wir keine glück. Der erste walk war dennoch sehr interessant, dann nach dem sintflutartigem regen der nacht zuvor war alles dermaßen aufgeweicht und voller püftzen, dass das ganze zu einem richtigen hindernis-parcours wurde. Hat aber sehr viel spaß gemacht. Und die landschaft war auch sehr schön, zum teil konnte man noch den verlauf eines ehemaligen lava-stroms des mt. Taranakis erkennen.
Heute ging es auch noch weiter richtung eines weiteren highlights unseres trips, der vulkanregion rund um den mt. Tongariro national parks.

Tag 11:
In dieser Region befinden sich insgesamt drei vulkane (mt. Tongariro, mt. Ngauruhoe – auch als Mt. Doom aus herr der ringe bekannt – und Mt. Ruapehu). Hier befinden sich auch zwei skigebiete, sodass man tatsächlich auf noch aktiven vulkanen skifahren und snowboarden gehen kann  hab ich aber net gemacht, da wir net soviel zeit hatten. Auf den mt. Ruapehu, dem höchsten berg der nordinsel mit über 2.700m, konnte man dennoch mit dem sessellift hoch, auch ohne ski oder board unter den füßen. Von dort hatte man eine tolle aussicht (wetter war jetzt wieder gut, vorerst) insbesondere auf den naheliegenden mt. Ngauruhoe. Außerdem haben wir dort noch einen walk gemacht. Dann ging es weiter richtung mt. Tongariro national park. Leider wurde das wetter wieder schlechter, sodass wir den vulkan nicht mehr zu gesicht bekommen haben  auf dem weg dahin ging es aber noch entlang der desert road, die zwar keine richtige wüste ist, aber schon so ne art steppe, wo ganz plötzlich nicht mehr viel wächst, höchstens noch so ein paar flache büsche.
Die straße führte dann noch weiter in richtung lake taupo, unserer nächsten station. Am abend haben wir uns dort noch die huka falls angeschaut. Ein sehr eindrucksvoller, mal etwas anderer wasserfall, nicht sehr hoch, davon fließen durch diese relativ enge ‚nische‘ unmengen liter an wasser. Sieht sehr interessant aus und ist irgendwie schwer zu beschreiben, einfach mal die bilder anschauen.

Tag 12:
Heute ging es noch ein wenig spazieren am strand des lake taupo übrigens der größte see neuseelands und landschaftlich echt sehr schön. Das gute wetter hatten wir zum glück auch wieder. An einem bestimmten strandabschnitt gab es dann sogar eine art heiße quelle, wo tatsächlich sehr warmes im sand zu finden war. Echt interessant. naja, lake taupo und ist ja ebenfalls wieder vulkanisch geprägt und gar nicht soweit von roturua entfernt ... später ging es dann noch zu den craters of the moon und einer weiteren geothermal area in der gegend, die allgemein als die schönste neuseelands gilt. Allerdings fand ich wai-o-tapu noch ein wenig abwechslungreicher und interessanter. Gen abend haben wir uns dann auf den weg richtung waitomo caves gemacht, das wohl beeindruckendste höhlensystem neuseelands, mit insgesamt über 800 bereits entdeckten höhlen in der region.

Tag 13:
Die tourismusindustrie hat sich einige dieser höhlen natürlich zunutze gemacht und so ist die region längst zu einer touristenattraktion geworden und auch wir konnten dem reiz nicht wiederstehen. Da wir bisland ja nicht wirklich viel ‚action‘ erlebt hatten, mussten wir dann auf jeden fall eine caving tour buchen, und zwar eine bei der man auch schön nass wird und körperlich aktiv werden muss. Nach den vielen langen autfahrten mal ne willkommene abwechslung. Also ging es auf zur tour mit dem schönen namen haggas honkin holes. Auf der tour wird man dann ja nach guter kiwi-marnier und kurzer einführungsphase voll in die action bzw. ins kalte wasser geschmissen. Der abstieg in die höhle umfasste abseilen aus verschiedenen höhen (der erste abstieg war gut 20 lang) und zum teil an einem wasserfall entlang. Außerdem noch einiges an klettern, durchs wasser waten und schön auf dem boden kriechen, da es in der höhle doch schon mal sehr eng werden kann. Insgesamt auf jeden fall ein tolles erlebnis und nochmal ganz was anderes. Ein weiteres nz-highlight, definitiv 
Zum abschluss des tages ging es nochmal zu einer sehr interessanten felsformation, einer natürlich entstandenen brücke im fels, auch sehr interessant wie dass dann alles immer noch so hält. Außerdem kame wir auch noch an einem sehr schönen wasserfall. Und an dem tag isses dann auch passiert, wir haben uns tatsächlich zum ersten mal verfahren. Bei den wenigen straßen in neuseeland ist das wirklich gar nicht so einfach ;-) aber wir haben den richtigen weg schnell wieder gefunden! Am ende des tages haben wir nach einiger zeit im inland dann auch wieder die ostküste erreicht und endlich mal wieder den ocean gesehen.

Tag 14:
An diesem tag hatten wir nur noch nachmittags zeit, um den campervan abzugeben. Dementsprechend ging dann auch nicht mehr so viel. Wir haben noch in hamilton vorbeigeschaut bevor es wieder zurück nach auckland ging. Nachmittagsverkehr bzw. verkher in auckland allgemein ist übrigens schrecklich und chaotisch. Gut, dass wir ausreichend früh da waren und den wagen letztlich doch pünktlich zurückbringen konnten.
An dem tag haben sich darinkas und mein weg dann getrennt. Für darinka ging’s auf nach sydney, dafür hatte ich leider keine zeit mehr. Somit bin ich wieder zurück nach christchurch und habe dort noch drei schöne tage verbracht.

Christchurch:
In den 3 tagen habe ich mir das museum angeschaut, bin mit der gondel hoch auf mt. Cavendish (der höchsten erhebung in der gegend) und mir von dort den schönen sonnenuntergang mit blick auf die southern alps angeschaut (TRAUMHAFT!). außerdem war ich noch in der kunstgalerie und dem kunstcenter und habe auf dem arts und crafts market erstmal einiges an souvenirs und mitbringsel eingekauft. Wer was bekommt, wird natürlich nicht verraten ;-)
Mein highlight in christchurch allerdings war der Samstag, an dem ich für einen tagesausflug zum mt. Hutt (einem der größten skigebiete neuseelands, dennoch klein im vergleich zu skigebieten in den alpen) gewesen bin. Musste mir zwar alles (sogar klamotten) leihen und dementsprechend einiges an geld ausgeben, aber das wetter hat mal wieder mitgespielt und es war einfach ein traumhafter tag mit tollem ausblick auf die schneebedeckten southern alps und die grünen ebenen canterburys.


So, jetzt ist meine zeit in nz auch endlich vorbei. Und ich bin froh, dass mit vielen tollen eindrücken und erlebnissen zu ende gegangen ist. Einerseits wird es mal wieder zeit für was neues, denn ich hab ja mittlerweile doch schon vieles gesehen, dennoch wird neuseeland immer wieder ne reise wert sein. Ich werde NZ auf jeden fall vermissen. Bin echt begeistert von dem land, der landschaft und schönen natur. Aber auf zu hause freue ich mich jetzt auch, war ja auch schon nen weilchen net mehr da ;-) bevor es aber soweit ist werd ich erstmal noch nen zwischenstopp in den usa einlegen. Freu mich schon, einige meiner leute in chicago wiederzusehen. Nach 8 tagen in der windy city geht’s dann noch für 4 tage nach new york, 3 tage boston und 3 tage l.a. und ab dem 05.08. bin ich dann endlich wieder in der heimat anzufinden.

See you guys soon, aber zunächst heißt es:
USA here I come

Schluss, aus, vorbei ...

Nun ist es soweit, nach ca. 11 Monaten muss ich mich leider von Neuseeland verabschieden und mich mit einem ‚kleinen umweg‘ über die USA zurück nach deutschland machen. Die letzte zeit hatte ich nicht wirklich viel zeit, meinen blog mit neuen berichten und fotos zu füttern. Da ich jetzt aber noch fünf stunden auf meinen anschlusflug nach l.a. warten muss, nutze ich diese zeit doch mal sinnvoll, und hole so einiges nach. Kann den bericht aber erst später hochladen, da ich nicht für den w-lan empfang am flughafen zahlen will 

So, wo fang ich am besten an?! Also, die prüfungszeit vom 11.-16.06. war zunächst nochmal eine hürde, die gemeistert werden musste  aber auch das haben wir erfolgreich hinter uns gebracht, und mittlerweile sogar schon die noten erhalten (lief alles bestens!). dann ging es endlich wieder auf reise  zunächst einmal ging nach southland bzw. zu den southern lakes, lake te anau und lake manapouri. Diese besonders schöne gegend der südinsel hatte ich bis dahin noch nicht gesehen und durfte das natürlich nicht verpassen. Und dieser 4 –tages-trip hat sich auf jeden fall sehr gelohnt, denn wir hatten ungelogen eigentlich die ganze zeit nur strahlendsten sonnenschein und so gut wie keine wolken am himmel. Und das in einer der regnerischsten regionen ganz neuseelands, wo im jahresdurchschnitt fast 9m niederschlag runterkommen! Der wettergott meinte es also zum abschluss nochmal sehr gut mit uns.
Am ersten tag sind wir gegen nachmittag angekommen und haben abends noch die glow worm cave tour (glühwürmchen) mit real journeys gemacht. War schon ein wenig touristisch aber auch sehr schön. Leider gibt’s davon keine bilder, da fotos auf der tour nicht erlaubt sind.
Am nächsten tag ging es dann zum lake manapouri von dort aus auf unsere 8-stündige doubtful sound cruise. Das absolute highlight eigentlich nicht nur dieses trips sondern eigentlich meines kompletten nz-aufenthalts. Die landschaft in diesem fjord ist einfach unglabublich schön und auch wenn wir leider nicht das glück hatten, pinguine oder delfine zu sehen, war es doch ein unvergesslicher ausflug! Ich kann’s nur jedem empfehlen, der mal inder gegend sein sollte ;-) wir waren zudem auf einem äußerst großen schiff untergebracht, vor allem angesichts der tatsache, dass es insgesamt nur um die 8 gäste waren (es ist zur zeit ja winter und somit nebensaison). Somit gab’s kein drängeln wie im sommer und man konnte das ganze richtig schön genießen. Außerdem lag auch noch schnee auf den gipfeln rund um den fjord, einfach traumhaft schöne landschaft!!!(bilder folgen hoffentlich bald).
Am dritten tag haben wir uns dann auf den weg nach milford sound gemacht, ebenfalls ein fjord und absolutes muss auf jedem nz-trip! Dieser fjord ist deutlich einfach zu erreichen als doubtful sound und somit ging die tour auch nur 1,5 std. und war auch landschaftlich nicht ganz so spektakulär. Dennoch sehr schön und diesmal hatten wir auch das glück und haben einige bottle-nose dolphins gesehen. Die waren deutlich größer als die hector dolphins mit denen wir damals in kaikoura geschwommen sind und einfach nur schön anzusehen. Echt faszinierend diese tiere, könnt ich mir stundenlang anschauen wie die vorm bug herschwimmen ... an dem tag ging es dann noch richtung queenstown. Eigentlich wollte ich nochmal in glenorchy vorbeischauen, wo ich den sommer über gearbeitet hatte, aber die jungs waren ausgerechnet das wochenende nicht da und somit haben wir uns umentschieden und sind am nächsten tag weiter richtung mt. Cook gefahren. Dieser ist mit über 3.700m der höchste berg der southern alps bzw, ganz neuseelands. In dem dortigen aoraki / mt. Cook national park befinden sich insgesamt um die 20 3.000-er berge und auch so einige gletscher, somit richtig herrliche aussichten  und natürlich war das wetter wieder voll auf unserer seit und die sonne hat den ganzen tag vom himmel gelacht ;-) am mt. Cook haben wir dann zwei kurze walks gemacht u.a. zum mt. Tasman glacier lake. Und dann kann auch schon wieder zurück richtung dunedin. Auf dem rückweg haben wir noch kurz am lake tekapo und lake und einem weiteren lake angehalten und haben die tolle aussicht auf die southern alps von einer erhebung aus genossen.

Zurück in dunedin hatten wir dann 1,5 tage zeit, sachen zu packen und uns auf den nächsten trip vorzubereiten. An dem tag musste ich leider schon abschied von elsa, meiner mitbewohnerin aus frankreich, da ich sie nach dem trip nicht mehr sehen würde. Außerdem haben wir auch dagmar, eine andere deutsche an der hochschule, verabschiedet. Aber uns stand ja zum glück noch der 17-tage north island trip bevor!!!

Über den berichte ich im nächsten eintrag ...

Mittwoch, 3. Juni 2009

Hausarbeitenmarathon ...

... oh man, hab ich mich schon wieder lange net gemeldet. tut mir wirklich leid, aber die polytech hat mich in den letzten 5 wochen wirklich dermaßen auf trab gehalten, da blieb außer den vielen hausarbeiten und präsentationen einfach keine zeit mehr für andere dinge. bin wirklich sehr froh, dass das schlimmste jetzt überstanden ist und ich etwas mehr zeit zum durchatmen habe. nun stehen mir noch 3 prüfungen bevor und am 16.06. ist das semester dann endgültig vorbei. kann's kaum noch erwarten, denn danach geht's wieder schön auf reisen :-) zunächst mal noch zum fiordlands national park (2.größter der südinsel, glaub ich) und dort doubtful und milford souns und lake manapouri und te anau anschauen. dann auf zur nordinsel und erstmal auckland unsicher machen. anschließend geht's dann im gemieteten campervan 14 tage die north island erkunden :-) wird auf jeden fall nochmal nen highlight... reiseberichte folgen dann sobald wie möglich ;-)

aber erstmal noch nen update was die letzten beiden ausflüge angeht. erstmal steht ja noch der wochenendtrip nach kaikoura und hanmer springs aus. der is zwar mittlerweile schon wieder 2 monate her (wirklich so lange?! - ich brauche wirklich ewig mit der aktualisierung meines blogs), aber soll ja nicht vergessen werden. die bilder sind mittlerweile hochgeladen und können sich hier angeschaut werden. den trip haben darinka und ich gleich nach abgabe unseres insgesamt zweiten assignments des semester unternommen. zu der zeit haben wir noch nicht wirklich darüber nachgedacht, wieviel mehr uns davon noch erwarten würden ;-)
zunächst ging es also nach kaikoura, einer kleinen küstenstadt im nordosten der südinsel, ungefähr 2,5 std von christchurch entfernt. kaikoura ist bekannt für whale watch tourism. und genau das haben wir dort auch gemacht. zunächst ging es aber erstmal zum dolphin swimming. dort wird einem die möglichkeit geboten, mit wild lebenden dusky dolphins zu schwimmen und das wollten darinka und ich uns natürlich nicht entgehen lassen. auch wenn das wasser trotz herrlichem wetter und strahlendem sonnenschein doch sehr kalt war, hatten wir letztlich jede menge spaß. nach ersten kleinen schwierigkeiten mit dem schnorchel hab ich die sache dann zum glück in den griff bekommen und konnte das ganze wirklich genießen. leider waren die delfine an dem tag nicht unbedingt sehr gesellig, aber dennoch war es eine einmalige erfahrung :-) ich kann's einfach nur jedem empfehlen, der mal die möglichkeit dazu bekommen sollte.
im anschluss daran ging es dann noch auf zum whale watching. mit dem boot wurden wir also einige km weit vor die küste kaikouras gefahren, wo der meeresboden sehr schnell, sehr steil abfällt und somit tiefen erreicht, in denen sich die dort lebenden pottwale wohlfühlen. durch die strömung ist das wasser dort sehr nährstoffreich und deshalb ideal für wale. leider hatten wir an diesem tag kein glück und haben keinen zu gesicht bekommen. dafür haben sich auf der rückfahrt nochmal die dusky dolphins sehen lassen ;-)
am nächsten tag ging es dann auf richtung hanmer springs, das ca. 2 std. von kaikoura in den bergen liegt. dort befindet sich ein bekanntes thermalbad und heiße quellen. ansonsten ist in hanmer allerdings nicht so viel los. dennoch waren wir an dem tag noch white water rafting (allerdings auf eher 'harmlosen' gewässer) und anschließend zum aufwärmen im thermalbad ;-) am nächsten tag ging es dann noch zum quadbiken in der nähe von hanmer springs (die bilder muss ich unbedingt noch hochladen, war ne letztlich sehr feuchte angelegeneit ;-)).
auf der rückfahrt haben wir uns entschieden, noch in akaroa - in der nähe von christchurch - vorbeizufahren. dort ist aber nicht wirklich viel los und außer der schönen landschaft gab es nicht viel zu sehen. nach 3,5 tagen war dieser wochenendtrip dann auch schon wieder vorbei ...

die tage werd ich noch nen bericht von unserem 10-tagestrip über die osterferien ins netz stellen und natürlich noch bilder hochladen. denn is der blog auch endlich wieder auf dem aktuellsten stand :-)


bis dahin dann ...

Montag, 27. April 2009

Mal wieder neue Bilder ...

endlich schaffe ich es auch mal wieder neue bilder ins netz zu stellen. hab ja noch so einiges nachzuholen. und ich war wirklich ungemein faul, was das in den letzten wochen anging.

zunächst einmal folgen jetzt die bilder die sich über den ersten teil des semesters so angesammelt haben ;-)

dazu gehört erstmal tunnel beach und die albatross colony (taiaroa head) und larnach castle auf der otago peninsula. zu beginn des semesters hab ich nämlich dunedin und umgebung etwas genauer kennengelernt ...
tunnel beach ist ca. ne halbe stunde vom city center entfernt, einmal dort angekommen fühlt man sich aber sehr weit weg von der stadt. echt nen sehr schöner küstenabschnitt. der sandstein wurde von wind und gezeiten mal wieder zu interessanten formen "verarbeitet", so wie man es häufiger an neuseeländischen stränden vorfindet. dort war ich übrigens mit meiner mitbewohnerin elsa aus frankreiche und ihrer freundin conny, eine sprachassistentin aus deutschland. tja, die deutschen sind hier in nz auch einfach überall :-)
die albatross colony befindet sich am taiaroa head, der spitze der otago peninsula (knapp ne std von der city entfernt). dort haben sich die royal albatrosse den einzigen nistplatz auf dem festland weltweit ausgesucht. war schon interessant zu sehen, wie sich diese großen vögel (flügelspannweite ca. 3m) behebig in die luft begeben. aber erstmal airborne sind sie wirklich sehr elegante gleiter aufgrund ihrer langen flügel! übrigens können sie sogar vom wasser aus "starten", indem sie kurze zeit quasi auf der wasseroberfläche "laufen" und dann auf diese weise abheben. nach der colony ging's dann noch auf zum larnach castle, einer der wenigen schlösser in ganz NZ. allerdings wurde dieses erst vor gut 50 jahren errichtet und hat demnach wenig bzw. gar nichts von den prachtvollen schlössern, die wir aus europa gewöhnt sind! eigentlich ist es schon seltsam, dass gebäude überhaupt als schloss zu bezeichnen, da es so unscheinbar wirkt und so klein ist. aber für die neuseeländer ist es schon ein bisschen was besonderes, zumindest solange bis sie mal ein richtiges schloss aus nächster nähe betrachtet haben, nehm ich mal an :-) an dem tag war ich übrigens mit darinka und mark, mit dem ich den sommer über in glenorchy zusammen gearbeitet habe, unterwegs. der war nämlich gerade in dunedin ...

soviel erstmal zu diesen bildern. später folgen noch invercargill & stewart island, catlins und kaikoura und akaroa. und dann werd ich hoffentlich bald auch die aktuellsten bilder von unserem 10-tage road trip hochstellen. leider beginnt das semester morgen werden und ab jetzt wird es erst so richtig stressig ...


schöne grüße an alle ...

Freitag, 10. April 2009

ROAD TRIPPIN'

man ... hab mich ja schon ewig net mehr gemeldet. muss auch unbedingt noch fotos von tunnel beach, der albatross colony, den catlins, kaikoura and hanmer springs hochladen ;-) in letzter zeit war ich doch ziemlich faul, was den blog angeht, SORRY! aber das semester und besonders die umfangreichen assignments haben mich leider fest im griff. ABER für die nächsten 10 tage lass ich das alles erstmal mehr oder weniger hinter mir. für darinka und mich heißt es nämlich in einer stunde: south island here we come. es geht auf einen extensive trip bis an die nördliche spitze der südinsel und von dort, sprich picton gehts dann los richtung nelson, abel tasman national park ... und dann wieder richtung süden an der west coast entlang: westport, greymouth, hokitika, franz josef glacier und evtl. noch den einen oder andren kurzen stopp zwischendurch. gereist wird ganz 'klassisch' im gemieteten kombi, hinten die sitze umklappen und dort pennen ;-) kiwi-style eben, ansonsten wird's einfach zu teuer und n bissel abenteuer muss schließlich auch sein :-) bin mal sehr gespannt, ob das alles so gut geht. aber immerhin haben wir die letzten 2 tage ausgiebig geplant! wird schon werden.
und danach gibt's dann nen ausführlichen reisebericht hier zu lesen und sicherlich jede menge neue fotos :-)

ich wünsche euch allen schon mal nen schönes osterfest und genießt das gute wetter in deutschland oder anderswo auf der nordhalbkugel. down under wird's jetzt so langsam kühler, aber heute zeigt sich der herbst ausnahmsweise mal von seiner sehr sonnigen seite. also beste voraussetzungen :-) und je weiter richtung norden wir fahren, desto wärmer wird's dann auch ;-)


ich bin dann mal wech ...

Sonntag, 1. März 2009

Semesterbeginn ...

... so, jetzt komm ich endlich mal wieder dazu, meinen blog auf den neuesten stand zu bringen.

also, nachdem ich ende januar also wieder in dunedin eingetroffen war, hieß an selbem abend auch gleich noch mit sack und pack in meine neue wg umziehen. mit dem zimmer hatte ich ja bereits schon vor abreise richtung melbourne (also ende november) alles klargemacht. allerdings hatte ich da meine zukünftigen mitbewohner noch nicht wirklich kennengelernt, sodass ich doch ein wenig gespannt war wie das letztlich alles so laufen wird. jetzt nach gut 4 wochen in der wg kann ich getrost sagen, dass ich damals eine sehr gute wahl getroffen hatte. ich verstehe mich mit den 5 anderen wirklich sehr gut und insgesamt sind wir nach kurzer zeit schon ein wirklich "eingespieltes team" ;-) dabei hilft es wahrscheinlich auch, dass alle schon etwas älter und reifer sind und keine erst-/ zweitsemester studenten. außer mir geht nur lora noch zur uni ... zudem ist unsere wg sehr international geprägt: usa, indien, bulgarien, frankreich, russland und deutschland sind vertreten ;-) macht auf jeden fall sehr viel spaß mit den jungs und mädels, da kann ich mich wirklich net beschweren. außerdem ist die wohnung schön zentral gelegen: 2 minuten zu fuß in die city, knapp 10 minuten mit dem fahrrad zur hochschule. darinka und sabrina wohnen auch nur gut 10 min. zu fuß von mir entfernt! besser gehts eigentlich kaum ...

vor dem eigentlichen semesterbeginn (16. feb) stand zunächst einmal noch die BA-arbeit, der praktikumsbericht und die abschlusspräsentation von letztem semester an :-( d.h. gleich nach ankunft in dunedin musste ich mich wieder an die arbeit machen und es gab noch so einiges zu tun. zum glück hatte ich mich dazu entschieden, recht zeitig den summer job in glenorchy zu beenden, sodass ich noch knapp 3 wochen zeit hatte, das ganze zu erledigen. allerdings verlief die umstellung von glenorchy zurück zum "tristen" uni-alltag in dunedin doch etwas schleppend und anfangs war ich ziemlich unmotitviert, mich wieder zurück in die BA-arbeit hineinzuversetzen. schließlich hatte ich gut 2 monate nicht mehr daran geschrieben und auch kaum einen gedanken daran verschwendet. umso schwere fiel es mir dann auch, mich wieder ins thema hineinzudenken. letztlich ging es dann aber doch voran und schritt für schritt kam ich der 'vollendung' des ganzen dann doch näher. nachdem ich etliche stunden an arbeit da reingesteckt hatte, wurde es aber so langsam auch zeit für die abgabe. und am 16. feb war dann auch endlich soweit, der 'feierliche' moment der abgabe ;-) eine riesenlast wurde von meinen schultern genommen. am 20. feb folgte dann noch die abschlusspräsentation der arbeit und damit war dieses kapitel nach ca. 6 monaten (bzw. 3,5 monate, wenn man den summer break nicht berücksichtigt) dann endlich geschlossen, bzw. fast geschlossen. schließlich mussten wir dann noch auf unsere grades warten ... aber die ließen dann überraschenderweise nicht sehr lange auf sich warten. letzten mittwoche war es dann auch schon soweit und die noten wurden bekanntgegeben. wie sich herausstellte hat sich die viele arbeit letztlich doch gelohnt, denn ich habe das gesamte project (also research proposal+ research paper + praktikumsbericht + präsentation) mit 90% bzw. A+ abgeschlossen, das research paper (also BA-arbeit) alleine sogar mit 92% :-) da war ich erstmal überrascht und natürlich überglücklich, dass es letztlich doch so gut geklappt hat. zumal ich zwischendurch immer wieder zweifel hatte. als wir das letzte semester begonnen hatten, hätte ich niemals so einen guten ausgang erwartet!!! das ganze wurde am donnerstag dann natürlich gleich ein wenig gefeiert, denn auch darinka und sabrina haben beide mit sehr gut abgeschlossen :-) da gerade orientation week an der university und der polytechnic ist und somit eigentlich jeden abend programm, haben wir uns da auch mal 'hingewagt' ;-) ich muss schon sagen, die sogenannte o-week ist schon ein wenig verrückt. die studenten laufen mit sehr interessanten kostümen verkleidet durch die innenstadt, feiern sich selbst und ihren studienbeginn, werfen dabei zum teil mit eiern u.ä. um sich und machen vor alle jede menge dreck ... is schon alles ein wenig verrückt und übertrieben, da fließt gleich morgens schon der alkohol und die studenten stehen in langen schlangen, um in eine der bekanntesten studentenbars der stadt reinzukommen ... als 3rd year students - wie wir es sind - hält man sich dann doch eher zurück ;-) am donnerstag haben wir uns dann aber doch in eine der langen schlange eingereiht, denn an diesem abend gab es ne hypnose show, die jedes jahr immer komplett ausgebucht ist. da tickets nur am eingang erhältlich sind, hieß es also früh genug da sein. letztlich sind wir also reingekommen und hatten wirklich ne menge spaß. (frei)willige durften sich gleich zu beginn auf die bühne begeben, um sich dann von einem professionellen hypnotiseur in einen schlafähnlichen zustand bringen zu lassen und die nächsten 1,5 std. lauter verrückte dinge zu machen. und das mit der hypnose scheint wirklich zu klappen ... die 'opfer' konnten sich zwar später an alles erinnern, aber haben trotzdem alles mitgemacht.
nach der show sind wir dann noch ins bog, einem netten pub gegangen. dort fand an dem abend ein air guitar wettbewerb, sodass es auch da einiges zu lachen gab ;-)

außerdem hat natürlich das semester vor 2 wochen wieder begonnen. unsere vorlesungen liegen alle sehr gut, sodass wir letztlich nur dienstags bis donnerstags an der hochschule sind. dafür muss hier aber auch vielmehr daheim gelesen und vorbereitet werden. somit gleicht sich das dann wieder aus. die nächsten assignments (papers & presentations) stehen uns leider bald schon wieder ins haus ...

soviel erstmal zum aktuellen stand der dinge hier in dunedin.
demnächst folgen noch ein paar bilder von der albatross colony auf der otago peninsula und von tunnel beach (in dunedin).


bis die tage ...

Sonntag, 22. Februar 2009

Jede Menge Bilder ...

... leider ist mein sommer in glenorchy schon seit 3 wochen vorbei und bei den sch*kalten temperaturen und dauerregen in dunedin wünsch ich mir umso mehr, ich könnte nochmal zurück! aber immerhin hab ich ja einige bilder, die mich an die schöne zeit und wärmeres wetter erinnern :-)

hier mal die links zu meinen neuen fotoalben:

Allgemeine Impressionen aus Glenorchy / Southern Alps
Glenorchy by Moonlight
Mountainbike Tour am Lake Wakatipu entlang Richtung Greenstone / Caples Track
Jet Boat Safari auf dem Dart River
Downhill Mountainbiking am Coronet Peak
Bungy Jumping

viel spaß beim anschauen und ich meld mich später nochmal :-)

Summer break is over ...

sorry, dass mal wieder soviel zeit vergangen ist, ohne dass ich mich hier zu wort gemeldet habe. dabei gibt es doch noch so einiges zu erzählen ...

aber erstmal schulde ich euch ja noch den rest meines summers in Glenorchy:
nachdem ich also meinen letzten arbeitstag hinter mich gebracht und alles gepackt hatte war ich am tag darauf auch schon unterwegs nach queenstown. dort hatte ich noch 2 tage mit einigen activities vor mir, die ich während meiner zeit in glenorchy nicht geschafft hatte, aber unbedingt noch machen wollte. queenstown und umgebung ist nunmal ein outdoor sports paradise und wer weiß, ob ich da nochmal hinkomme. also musste ich natürlich noch soviel wie möglich mitnehmen ;-) so ging es an dem sonntag nachmittag auch gleich auf zum white water sledging mit frogz (http://www.frogz.co.nz/). is irgendwie schwer zu erklären, was das eigentlich genau ist, aber ich versuch's mal: ausgerüstet mit neopren-anzug, helm und schwimmflossen sowie einer art bodyboard gehts auf einen white water river, also einen fluss mit stromschnellen, whirpools etc. (z.b. der roaring meg nahe queenstown). das ganze is zwar recht anstrengend, macht aber wirklich sehr viel spaß und ist auch ziemlich sicher. man sollte halt schwimmen können und sich im wasser einigermaßen wohl fühlen. nach anfänglicher eingewöhnung an board, bewegungsform and kälte des wassers, hat dann auch alles super geklappt und es hätte auch noch viel länger dauern dürfen. zwischendurch gab's noch nen 6m sprung von nem felsvorsprung in voller montur ;-) und viel zu schnell war dann auch alles wieder vorbei. aber ich kann's jedem empfehlen und ich würd's auch jederzeit wieder machen. is mal was ganz anderes und bringt jede menge fun :-)
abends hab ich mich dann noch mit joseph, einem meiner mitbewohner aus glenorchy in queenstown getroffen. von den anderen hatte ich mich schon vorher verabschiedet ...

am montag hatte ich dann nochmal volles programm: morgens stand bungy-jumping auf dem programm und am nachmittag dann whitewater rafting :-)
wer schon in neuseeland - dem geburtsland des bungys - der sollte sich diese möglichkeit net entgehen lassen und mit dem nevis bungy jump (http://www.bungy.co.nz/index.php/pi_pageid/29) gibt es ganz in der nähe von queenstown immerhin einen der höchsten sprünge der welt ;-) somit hab ich mich also an dem morgen aus 134m höhe über dem nevis river in die tiefe gestürzt!!! ein gefühl, das man nur schwer beschreiben kann. für einen kurzen moment raubt es einem den atem, besonders wenn man vorne an der kante steht und kurz vorm absprung ist. danach ist alles auch schon viel zu schnell wieder vorbei. insgesamt hat es sich schon gelohnt, einmal soviel geld in einen bungy jump zu investieren. aber mehr als einmal würde ich das dann doch nicht machen. dafür is es einfach zu teuer ...
so glücklich sah ich übrigens direkt nach dem sprung aus :-) da pumpt wahrscheinlich gerade noch so einiges an adrenalin durch meinen körper ...
am nachmittag ging's dann mit dem bus und in voller wetsuit-montur + helm auf zum rafting auf dem shotover river. die fahrt dorthin war schon mal sehr abenteuerlich, da man mit nem kleinbus ca. 40 minuten auf einer sehr schmalen "straße" tief in den canyon hinein gefahren wird. am ende dieser strecke startet dann das white water rafting auf dem river. perfektes wetter dafür hab ich auf jeden fall erwischt: strahlender sonnenschein und über 25 grad :-) leider konnte ich keine fotos machen, da die kamera das wasser wohl net überstanden hätte. während des raftings saß ich also mit einer bunt gemischten truppe aus 7 leuten (australien, holland, indien) + guide (neuseeland) in einem boot und wir hatten wirklich jede menge spaß. zu beginn der strecke war der fluss noch sehr ruhig und wir konnten so einige manöver ausprobieren, da dann in den stromschnellen sitzen mussten. insgesamt gab es 5 oder 6 kritische stellen und an einer mit 4 rafts direkt hintereinander haben wir dann auch zwei 'besatzungsmitlgieder' aus dem boot verloren ... zum glück ist dabei nichts ernsthaftes passiert und es erging uns damit noch deutlich besser als einem anderen boot, das sich überschlagen und somit insassen aus dem river gefischt wurden mussten. auch da ist alles gut gegangen. und ein boot erwischt es anscheinend immer ... rafting werde ich auf jeden fall wieder machen, wenn sich nochmal die gelegenheit bietet. es hat mir wirklich sehr viel spaß und bei insgesamt 1,5h auf dem wasser ist das auch ein gutes preis-leistungs-verhältnis ;-)
am abend war ich dann noch zum grillen eingeladen, und habe dort nochmal die leute getroffen, mit denen ich silvester in queenstown gefeiert hatte.

am nächsten morgen ging es dann früh auf richtung dunedin. mein bus fuhr um 7:45 richtung dunedin und nach anfänglichen startproblemen (wir mussten noch den bus wechseln) kam ich gegen 12:30 in dunedin an. zunächst einmal ging es dann zurück zu meiner gastfamilie. zum glück hatte ich, bevor es nach glenorchy ging, schon so gut wie alles zusammengepackt. also habe ich alle meine klamotten, bücher, unterlagen zusammengekramt und bin am abend von john und elizabeth noch zu meiner neuen wg gefahren worden. natürlich erst, nachdem ich nochmal mit ihnen dinner gehabt hatte. insgesamt hab ich mich mit beiden wirklich sehr gut verstanden und war meine erste zeit in dunedin in der familie verbracht zu haben. ich werd bestimmt noch das eine oder andere mal bei ihnen vorbeischauen.

wie es also in meiner neuen wg läuft, wie das semester angefangen hat und was mich davor noch beschäftigt hat, folgt dann im nächsten beitrag ...

Montag, 2. Februar 2009

A summer in Glenorchy ...


tja, so schön kann das leben sein :-)
tut mir wirklich leid, dass ich mich seit gut 5 wochen nicht mehr hier gemeldet habe. aber anscheinend habe ich meine zeit in den southern alps neuseelands einfach zu sehr genossen ;-) seit mittlerweile knapp einer woche bin ich nun schon wieder zurrück in dunedin und habe somit einen weiteren abschnitt meines neuseeland-abenteuers bereits hinter mich gebracht. glenorchy und blanket bay werden mir dabei wohl immer in besonderer erinnerung bleiben. die gegend ist einfach einmalig schön (tja, ich liebe nun mal die mountains) und die lodge is schon nen ganz besonderer place. die arbeit hat mir wirklich spaß gemacht und vor allem habe ich die leute, mit denen ich zusammen gewohnt und gearbeitet habe sehr schätzen gelernt. dadurch wurde die zeit in dieser doch etwas abgelegenen gegend zu einem besonderen erlebnis und ich bin sehr froh, dass ich die chance hatte, dort meinen sommer zu verbringen und so ganz nebenbei noch einiges an geld zu verdienen. dies wird mir dann hoffentlich auch den einen oder anderen ausflug während des kommenden semester ermöglichen (ich will ja schließlich noch einiges sehen in NZ).

nun will ich aber doch nochmal meine zeit in glenorchy ein wenig revue passieren lassen ...

zu meiner arbeit an sich brauche ich da glaube ich nicht allzu viel sagen. war ja auch nicht unbedingt überaus spannend, aber hat trotzdem spaß gemacht. immerhin konnte ich auch relativ viel an der frischen luft arbeiten ... berühmte persönlichkeiten habe ich während meiner zeit leider nicht zusehen bekommen, aber ich habe mir sagen lassen, dass doch der eine oder andere promi dort mal absteigt ;-) da ich in der regel nur eine 30-35 std.-woche hatte blieb nebenbei noch zeit, die umgebung ein wenig kennenzulernen. voraussetzung war dabei natürlich immer, dass dann auch das wetter mitspielt. und das ist in der gegend wie allgemein in den bergen nicht immer üblich. so war dieser sommer leider recht verregnet und auch immer ziemlich windig, was mir letztlich den einen oder anderen strich durch meine pläne für meine days off gemacht hat. trotzdem habe ich doch das beste draus gemacht, denke ich.
wo fange ich denn am besten mal an?
silvester habe ich - leider bei regen - in queenstown verbracht bei einigen freunden meines mitbewohners. zum glück konnten wir bei denen in der wohnung unterkommen ;-) zum ersten mal überhaupt hab ich am silvesterabend also gegrillt, auch wenn leider das wetter net ganz mitgespielt hat. es war trotzdem mal was ganz anderes. später sind wir dann noch losgezogen. queenstown ist ja im sommer eh schon touristenhochburg und ziemlich überlaufen. aber zu new years sind wohl nochmal doppelt so viele leute vor ort. so haben wir auch keine unterkunft in nem hostel mehr gefunden und ich bin in der nacht noch mit dem auto meines mitbewohners wieder zurück nach glenorchy gefahren. gut, dass ich nix trinke :-) das feuerwerk fiel dann leider etwas spärlich aus, sodass ich schon ein wenig enttäuscht war. ich habe mich dann später noch mit darinka getroffen, die zu der zeit auch gerade in queenstown gewohnt hat.
so gegen 3 uhr hab ich mich dann mit einem ziemlich angetrunkenen beifahrer (mein mitbewohner aus england, der leider an dem abend seine grenzen austesten musste) zurück nach glenrochy. ich bin wirklich sehr froh, dass er sich seinem mageninhalt nicht im auto sondern erst später in seinem zimmer entledigte (der arme teppich!!!) ;-) am nächsten musste ich zum glück nicht arbeiten!
tja, und nach silvester war die hälfte meiner zeit in glenorchy auch schon vorbei. wie schnell die ferienzeit doch immer vergeht. kurz nach neujahr wurden wir dann alle von dem plötzlichen auszug zweier unserer mitbewohner überrascht. die beiden - ein pärchen aus deutschland und südafrika, mit denen ich sehr gut verstanden hatte - hatten einige meinungsverschiedenheiten mit dem küchenchef und haben sich kurzerhand entschlossen, ihre sieben sachen zusammenpacken und richtung auckland zu machen, wo er bereits ein neues jobangebot hatte. ich fand es wirklich schade, die beiden gehen zu sehen, aber ich hoffe sehr, dass ich es noch schaffe, sie mal in auckland zu besuchen. damit waren wir für kurze zeit nur noch mit vier leuten in der wohnung und ich hatte für eine woche ein eigenes zimmer :-) nach dieser einen woche hab ich dann aber einen neuen zimmermitbewohner bekommen. und wie es der zufall so will, ist er natürlich deutscher und wo kommt der gute her? aus der gegen von hannover, genauer aus alfeld. tja, die welt is schon klein und den deutschen kann man in neuseeland eh net entkommen, die sind einfach überall ;-)
neben der arbeit und der neuen mitbewohnersituation ist natürlich noch so einiges weiteres passiert. so z.b. konnte ich durch die kontakte über meinen job einige der touristischen aktivitäten vor ort umsonst in anspruch nehmen. eine davon war dann die obligatorische jet boat tour, die jeder der mitarbeite mindestens schon einmal gemacht hat. also musste ich das natürlich auch :-) is schon ne spaßige sache. diese jet boats wurden von nem kiwi erfunden, sind also made in new zealand und speziell darauf ausgerichtet auch noch auf sehr flachem gewässer gefahren werden zu können. bei voller fahrt brauch man tatsächlich nicht mehr als ca. 30 cm wasser unter dem boat damit das ganze noch funktioniert ;-) da die dinger keinen gewöhnlichen rotor hinten am boat haben, sondern das wasser hinten im hohen bogen herausgedrückt wird, kann man sich auch im flachen gewässer noch gut fortbewegen. damit geht's dann also los zur jet boat safari zunächst auf dem lake wakatipu und kurze zeit später dann auf dem dart river (http://www.dartriver.co.nz/dartriver/). die tour geht insgesamt 3 std. und führt bis raus zum mt. aspiring national park. die landschaft in der gegend um paradise (heißt wirklich so ;-)) wird übrigens sehr gerne für film- und werbeaufnahmen genutzt. so ist es auch nicht verwunderlich, dass einige landschaftssequenzen in den lord of the rings filmen wiederzufinden ist. hab mir natürlich gleich nochmal die trilogie angeschaut und auch so einige landschaftsaufnahmen wiedererkannt :-)
kann die tour echt empfehlen, hat jede menge spaß gemacht. allerdings ist es da draußen allerdings äußerst windig (durch die landschaftsform wirkt das tal und der dart river wie ein windkanal, da links und rechts berge sind). die landschaft dort draußen lässt sich am besten über den dart river kennenlernen, denn mit dem auto kommt man da nicht hin (is schließlich national park gebiet) und zu fuß dauerts ewig bis man da ist ... außerdem lernt man während der fahr vom guide noch so einiges über diese einmalige gegend. so war zur letzten eiszeit die landschaft komplett von gletschern geprägt. durch das abschmelzen und hat das wasser des dart rivers auch ne ganz besondere farbe (so ein schimmerndes grün, ist auf den fotos teils zu erkennen), da es sehr mineralhaltig ist. hatte auch nen bestimmten namen, den ich aber nicht behalten habe.
habe die tour zwei wochen später gleich nochmal gemacht zusammen mit norman, meinem deutschen mitbewohner.
außerdem kam ich über die arbeit noch in den genuss, ein zweites mal aufs pferd steigen zu dürfen :-) da blanket bay ja über einen eigenen pferdestall verfügt (tja, die sind schon bestens ausgerüstet), bin ich einen netten kleinen track mit reo (einem sehr gemütlichen horse) am lake entlang geritten. ich muss schon sagen, dass ich durchaus gefallen am reiten gefunden habe und hoffentlich noch den einen oder anderen track in neuseeland machen werde. ein weiterer horse track ließ dann tatsächlich nicht lange auf sich warten als ich dann dank darinka (die bei einem der horse stables in der umgebung gearbeitet hat) mich mit auf einen ihrer tracks nahm. hab den auch umsonst bekommen :-) der track am moke lake hat mir dann auch noch deutlich mehr spaß gemacht, da ich diesmal auch ein wenig traben und galoppieren durfte, insofern ich den guten jake denn dazu bringen konnte ;-)
außerdem war ich zum ersten mal mit nem downhill mountainbike bzw. nem full suspension bike (d.h. komplett gefedert) unterwegs. am coronet peak - einem skigebiet in der nähe von queenstown, das im sommer zum mountainbiken genutzt wird - war eine veranstaltung speziell für beschäftigte in der tourismus-industrie, um die bekanntheit der strecken etc. zu fördern. somit gab's nen liftpass, bike + ausrüstung + bbq umsonst :-) da sag ich natürlich net nein!!! die strecke hatte es dann auch wirklich in sich. es gab neben der grünen (beginner), noch die blaue x-country-strecke (fortgeschrittene) und die sehr steile downhill-piste (schwarz). die grüne hatte ich anfangs net gefunden, bin dann also einfach mal die blaue runter und die war zwar abenteuerlich aber auf jeden fall machbar und hat jede menge spaß gemacht. da es ne ziemlich lange strecke war (über 7 km), war es schon ziemlich anstrengend und es ist kaum zu glauben, wie anstrengend bergab fahren doch sein kann. denn man steht mehr als das man im sattel sitzt. die x-country-strecke war relativ schmal, hatte viele enge kurven und jede menge kleine bumps und sprünge eingebaut. nach kurzer eingewöhnungsphase kam ich auch ziemlich gut zurecht. einige passagen waren dann schon recht steil und steinig, aber durch die gute federung merkt man das eigentlich kaum. und wer zu vorsichtig fährt und zuviel bremst, ist selber schuld, denn dabei passieren meistens die unfälle. einmal hat's man mich dann auch erwischt und ich hab nen kleinen abflug gemacht ;-) war zum glück gut gepolstert! war auf jeden fall nen guter tag und ich würd auf jeden fall wieder downhill mountain biken gehen :-)
in der letzten woche wollte ich dann unbedingt noch canyoning ausprobieren. dabei legt man einen geht man quasi über stock und über stein, querfeld ein durch die gebirgslandschaft. zum teil durch gewässer, zum teil muss man sich abseilen, von kleinen klippen ins wasser springen, über natürlich rutschen rutschen etc. also wie ein großer abenteuerspielplatz :-) leider musste die tour abgesagt werden, da sich zu wenige dafür angemeldet hatten :-( aber ich werde das auf jeden fall noch irgendwann nachholen.

und somit neigte sich meine zeit in glenorchy auch schon dem enden entgegen. die letzten 3 wochen vergingen quasi wie im flug. neben der arbeit und den aktivitäten habe ich abends hin und wieder noch ein wenig tennis mit einem meiner mitbewohner gespielt. dabei hab ich den spaß am tennis wieder gefunden und hoffe mal, dass ich ich hier in dunedin auch das eine oder andere mal noch zum spielen kommen werde ;-)
insgesamt hatte ich wirklich ne tolle zeit und hab wirklich riesenglück mit meinem summer job gehabt. ich werde die umgebung/landschaft und vor allem die leute und meine mitbewohner dort schon vermissen. hab mich schon ein wenig in die landschaft verguckt, dementsprechend auch die zahlreichen fotos ;-) werde sicherlich im winter nochmal dorthin zurückkehren, um meine leute dort zu besuchen.

so, erstmal genug dazu. die links zu den vielen fotos, die ich bereits hochgeladen habe und noch ein weiterer beitrag folgen dann morgen. muss ja unbedingt noch loswerden, wie ich die letzten 2 tage in queenstown verbracht habe, bevor ich mich in den bus nach queenstown gesetzt habe. denn neben white water sledging und white water rafting musste ich mich natürlich auch noch an meinen ersten bungy jump wagen ;-)
erfahrungsbericht folgt ...